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Published on Oktober 28th, 2013 | by stegei

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Wie löst Spülmittel Fett?

Spülmittel besteht aus Molekülen mit zwei unterschiedlichen Enden. Das eine Ende ist fettliebend und wassermeidend (lipophil/hydrophob). Das andere Ende ist wasserliebend und fettmeidend (hydrophil/lipophob). Somit ist es möglich, dass sich  zwei eigentlich nicht mischbaren Substanzen (Wasser/Fett) miteinander vermengen. Das funktioniert folgendermaßen, gelangt  Spülmittel in das mit Fett versetzte Wasser, so lagern sich die fettliebenden Enden des Spülmittels an den Fettteilchen an, die Fettmoleküle werden sozusagen ummantelt. Es bilden sich also Tröpfen, bei denen in der Mitte ein Fettmolekül sitzt, das von den lipophilen Enden des „Spülmittelmoleküls“ umgeben ist. Die wasserliebenden Enden des Spülmittels ragen aus dieser Verbindung heraus. Diese sind, wie oben bereits erwähnt wasserliebend, somit lagern diese sich an die Wassermoleküle an. Es entsteht also eine Verbindung von Wasser und Fett. Dies wird in der Fachsprache auch Emulsion genannt. In diesem Fall stellt das Spülmittel eine Art Bindeglied dar.

Kommentar Letzel: Man nennt diese Form der säubernden Schicht auch: Mizelle
Und wer diese Erklärung auch noch gerne in Form eines Filmes sehen möchte und auf English, dann bitteschön:

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2 Responses to Wie löst Spülmittel Fett?

  1. Wolframblau says:

    Solche Moleküle werden auch in der Lebensmittelindustrie verwendet, aber dort heißen sie Emulgatoren. Wer mal auf die Inhaltsstoffe von vielen Sachen schaut, findet oft auch die Angabe „Emulgator“.

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