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Published on Juni 26th, 2013 | by Maxx

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Wie funktioniert die Haftung der Füße des Geckos?

Der Gecko kann senkrecht oder sogar über Kopf an so glatten Flächen wie z.B. Glas entlang wandern. Wie funktioniert das?

An den Füßen der Geckos sitzen Millionen von winzigen Härchen die sich an ihren Spitzen wiederum erneut in feinste Härchen, die nur wenige Nanometer Durchmesser haben,  unterteilen. Ein Nanometer ist ein Millionstel Millimeter Durch die Nanohärchen entsteht eine ganz feine Lamellenstruktur.Die fünf Haftballen an jedem der Füße haben noch dazu eine sehr große Oberfläche auf denen eben die unglaublich feinen Härchen sitzen. Es bilden sich zwischen den Haftballenhärchen des Geckos und der Oberfläche so genannte Van der Waals Kräfte aus. Van  der Waals Kräfte sind Anziehungskräfte, die es grundsätzlich zwischen allen Teilchen gibt. Sie sind normalerweise sehr gering. Aufgrund ihrer riesigen Anzahl im Fall des Geckos, d.h. durch die gewaltige Zahl an minikleinen Nanohärchen, entwickelt sich aber in der Summe eine mächtige Haftkraft.  Es entsteht eine so große Haftkraft, dass größere Exemplare mit allen vier Füßen 140 Kilo halten könnten. Man könnte einen Gecko also theoretisch als Klettergriff verwenden und mit ihm Glasflächen hoch laufen. Das würde ihm aber sicher nicht gefallen. Beobachte ihn lieber bei seinen gewagten Touren über steilste Wände. Durch eine Abrollbewegung der Haftballen lassen sch die Füße von der Oberfläche wieder ohne Kraftaufwand lösen.

Einen kleinen Film gibt es auch zu einem bionischen Beispiel in der Wissenschaft (als Bionik bezeichnet man das Übertragen von Phänomenen der Natur auf die Technik; TL):

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